Ich
bin
einfach
kein
Ge-ra-de-aus-Spinner.
Noch nicht.
Viel zu reizvoll sind die vielen Techniken, die von meinen Händen und Füßen erlernt werden wollen.
Jetzt habe ich mich an ein Supercoil-Garn gemacht.
Dafür habe ich mir zunächst natürlich noch einmal das Anleitungsvideo von Jacey Boggs angeschaut. Ich finde sie großartig. Ich mag ihre Art, ihren amerikanischen Akzent und sie spinnt genau-so-rum wie ich, es fällt mir also leicht, mir Dinge bei ihr abzuschauen.
Mein Ausgangsmaterial war ein bereits dünn ausgezogener Merino-Kammzug, von dem mir, um ehrlich zu sein, die Farben gar nicht so recht gefallen wollten.
So versponnen gefiel mir das ganze schon etwas besser.
So voll hatte ich zuvor noch keine Spule bepackt. Ich habe gesponnen, bis das Rad anfing zu stocken.
Nach ein paar Fehlstarts beim Verzwirnen (zu wenig drall im Coil-Garn, gerissener Kernfaden, zu wenig drall im Kernfaden) hat es dann mit einem Kern aus Filet-Häkelgarn (leider in weiß, das muss ich beim nächsten Mal besser abstimmen) doch noch gut geklappt, und ich bin ganz hin und weg von dem Ergebnis. Mit einem so tollen und harmonischen Farbverlauf hatte ich anhand des Ausgangsmaterials gar nicht gerechnet.
Diese Spinnerei macht mir so viel Spaß!
I am in
In diesem Sinne,
habt es schön!
Kristina

Warum geradeaus, wenn kurvig so schön ist? Auch der Mut zu Farben lohnt sich das Garn ist toll!
AntwortenLöschenLiebe Grüsse
Maria
Das sieht sehr schön bunt aus!
AntwortenLöschenWas macht man denn aus solch einem Garn?
Liebe Grüße
Tanja
Man kann es tatsächlich verstricken, Untersetzer für heisse Töpfe oder Topfgreifer gehen fantastisch daraus, natürlich nur aus reiner Wolle.
AntwortenLöschenAnsonsten kann man auch ein paar Lagen als Kette oder Armband verwenden. Das geht schnell und ist sehr hübsch.
Ich persönlich erfreue mich an den meisten meiner Wollerrungenschaften ja auch einfach nur so.
(Ist aber eine ziemlich persönliche Macke von mir und der Tatsache geschuldet, dass mir zum exzessiven Stricken einfach die Zeit fehlt).
Gruss, Kristina